Tschüss

"Ein lieber und netter Sportkamerad", so der Abteilungsleiter Günter Donath in seiner Verabschiedungsrede, "muss uns aus Studiumsgründen verlassen."

Patrick Bi ist im November letzten Jahres zur Tischtennis-Abteilung des TSV Ehmen, "zum Schnuppern", wie er sagte, erstmalig beim Training in unsere Halle am Wasserturm gekommen. Patrick kam nach Wolfsburg um bei VW ein Praktikum zu absolvieren und die Dauer seines Aufenthaltes in Wolfsburg war von vornherein damit zeitlich eingeschränkt.

Patrick hat sich scheinbar gleich bei uns ganz wohlgefühlt und ist dann regelmäßig zu den Trainingsabenden gekommen. Seine guten spielerische Ansätze für einen erfolgreichen Spieler fiel den TSV-Sportkameraden auf. Bereits nach kurzer Kennenlernzeit wurde Patrick gefragt, ob er sich vorstellen könnte, vielleicht auch im Punktspielbetrieb mit einzusteigen. Erfreulicherweise war er auch dazu bereit und konnte in der Rückrunde für die 3. Mannschaft im Punktspielbetrieb gemeldet werden.

Die sich ergebende Möglichkeit Patrick auch in den oberen Mannschaften im Punktspielbetrieb mitwirken zu lassen, wurde von ihm gerne wahrgenommen. In der 2. als auch in der 1. Mannschaft war er als Ersatzspieler immer herzlichst willkommen, weil er durch sein Trainingseifer und seinem persönlichen Ergeiz mehr als zu einem "Ersatz"-spieler heranreifte. Er sammelte in allen Mannschaften fleißig "Pluspunkte" und führte das ein und andere Mal durch seine Leistung die Mannschaft zum Erfolg.

Insbesondere die 3. Mannschaft konnte durch den Einsatz von Patrick die Abstiegsränge verlassen und rückte in die gesicherten mittleren Ränge vor.

Aus diesem Grund, aber auch die guten meinschlichen Eigenschaften von Patrick, veranlassten dem Abteilungsleiter und gleichzeitig Mannschaftsführer der 3. Mannschaft, den Abschied in seiner Rede beim letzten Punktspiel von Patrick für die SG Ehmen/Mörse ehrlich zu bedauern. Als Erinnerung seiner Zeit in Ehmen bekam Patrick den obligatoren Vereinsschal, ein Foto und ein paar Leckereien von Günter Donath überreicht.

Aber auch Patrick hielt eine Überraschung bereit. Er lud alle Tischtennisspieler zum Mettbrötchen und dem dazu gehörendem Kaltgetränk ein. Gleichzeitig versprach er, die Verbindung nach Ehmen nicht abreißen zu lassen.

Danke, lieber Patrick!

 

hpk

 

 

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